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5.woche

sonntag, den 23märz08 und sowieso die ganze letzte woche

guten abend schöne frauen!

 

heute endet die woche, in der die besondere qualität des wortes "schlampe" mich erhellt hat. 

ich werde müde.

 

über die ostertage hatte ich eigentlich einen refeed geplant, aber die dinge kamen besser. als ob es schicksal wäre, ergab sich immer wieder eine situation, in der ich kurz alleine im haus war - weil alle anderen im keller waren, oder kurz zum bahnhof gefahren - und so konnte ich kräftig purgen. 

der alkohol hat mich ein wenig aufgeschwemmt vom gefühl her, aber das geht ja wieder weg.

 

 

wahrscheinlich bin ich jetzt an dem punkt, an dem ich mich fragen muss, wie ernst ich das hier meine. ich weiß, wie wichtig es mir ist, kein auffälliges verhalten zu zeigen, wie es die verweigerung von essen oder das vorgeben von übelkeit nun mal ist. ist es mir das wert? will ich im handeln so unelegant werden für einen eleganten körper?

 

dienstag sehe ich meinen psychiater.

hilfe.

hilfe.

hab gerade ne halbe stunde mit meinem erfundenen hausgeist gesprochen. ich glaube, er will mich schlank.

ich phantasiere wenn ich esse. gleich am zweiten tag meines besuchs hab ich gemerkt, wie die regelmäßigkeit der nahrungsaufnahme - trotz purging - mich runterzieht. ich wollte mich selbst verletzen. ich war aufgekratzt und nervös. ich hatte wieder diese größenphantasien von erfolg und reichtum. reichtum vor allem. blöd bin ich ja nicht. aber jetzt am quartalsende recht pleite. 

 

der gedanke "du könntest längst viel leichter sein" verfolgt mich. ständig das gefühl es geht zu langsam.

 

ana, ich will dich nicht. aber ich muss. nimm mich. hier und jetzt auf dem küchentisch.

 

 

ein seufzen wie ein wasserfall

die dekadente elfe 

24.3.08 01:56


mittwoch, donnerstag, freitag, samstag

bin ich verreist. bericht wird nachgereicht.

 

gros bisous

die dekadente elfe

 

 

ps: tut mir leid. nicht viel zeit. das große verstecken.

21.3.08 15:20


dienstag, den 18märz08

heute war der tag, an dem ich gemerkt hab, dass es mir wirklich scheiße geht. ich hab in den spiegel geschaut und war leer. ich hab still geweint. nicht hastig, sondern ganz unbemerkt. nicht hitzig, in frieden. einfach ein paar tränchen vergossen und es war so ruhig in mir. ich dachte kurz, ich sei gestorben.

aber ich bin ja noch da.

 

und ana ist da. und auf eine art geht es mir wesentlich besser als zu den zeiten, in denen ich planlos litt. nicht an hunger litt, sondern an diffusem. an einsamkeit, an ungebundenheit, an folie. hunger ist ein kinderspiel im vergleich zu dem schmerz, der uns zu ana geführt hat. ich glaube, da wird mir keine widersprechen.

 

heute dreihundert kalorien. 

gewicht stagniert gerade.  morgen also wieder die nullrunden anfangen, alles andere hilft ja doch nicht.

 

starving works.

starving works.

 

gros bisous à mes soeurs

die dekadente elfe 

19.3.08 14:33


montag, den 17märz08

"die prinzessinnen sind so empfindlich auf ihren schlanken füßchen, dass sie spüren wie die erde sich dreht." so heißt es in einem spanischen film über zwei prostituierte.

 

ich war heute mal wieder beides.

ich fühle mich so schwach, dass ich spüre wie die luft über mir mich mit ihrem gewicht erschlägt.

und ich war heute so stark, dass ich den großen mann nicht enttäuscht habe.

 

große männer darf man nicht enttäuschen.

ich glaube, meine schwestern, ihr wisst das.

 

gegessen: etwa 800 kcal (mit dem mann im restaurant).

 

bisous

die dekadente elfe

18.3.08 00:27


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